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Stadt Altenkirchen

Die Kreisstadt Altenkirchen mit ca. 7000 Einwohnern ist wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt der Verbandsgemeinde Altenkirchen und Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung. Zur Verbandsgemeinde gehören 42 Ortsgemeinden mit rund 24000 Einwohnern. Altenkirchen, das Tor zum Westerwald genannt, liegt in einer waldreichen Mittelgebirgslandschaft (ca. 215-250m über NN) im vorderen Westerwald verkehrsnah zu den Ballungsgebieten an Rhein, Ruhr und Main. Auf Bitten von Gottfried Graf von Sayn verlieh König Ludwig IV, der Bayer, am 16. Dezember 1314 Altenkirchen die Rechte einer Stadt. Erste Erwähnung findet Altenkirchen bereits im Jahre 1131 in einer Urkunde von Papst Innozenz II. Am 19. Dezember 1817 wurde Altenkirchen, seit der Territorialzeit Verwaltungszentrum der Grafschaft Sayn, zur Kreisstadt erhoben.
Die Bedeutung, die der Stadt schon im Mittelalter als kirchlichem und weltlichem Mittelpunkt eines weiten Einzugsgebietes zukam, vedankt Altenkirchen seiner Lage, als Schnittpunkt der Fernhandelsstraßen Köln- Frankfurt und Köln-Leipzig, die sich hier gabeln.
Im äußeren Erscheinungsbild der Stadt fehlen die sichtbaren Zeugen ihrer geschichtlichen Vergangenheit. Dies ist vor allem durch die Zerstörung der Stadt durch Großbrände und Kriegseinwirkungen zurückzuführen. Aber immer wieder wurde die Stadt von ihren Bürgern aufgebaut.
Der Stadt wird eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung beigemessen; Altenkirchen ist voll ausgestattetes Mittelzentrum nach dem regionalen Raumordnungsplan Mittelrhein- Westerwald.
Das städtische Kulturleben wird geprägt von der modernen Stadthalle. Ein umfangreiches und ausgewogenes Veranstaltungsangebot macht die Halle auch für Besucher aus der weiteren Umgebung attraktiv. Ergänzt wird das Kulturangebot durch die weit über Altenkirchen hinaus bekannte Kleinkunstbühne im Haus Felsenkeller.
Die KUNSTHALLE ALTENKIRCHEN, virtuelles Kunstportal für Kreis und Region, wurde am 10. Juni 2001 im Internet eröffnet.

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Seit mehr als 25 Jahren... 
leistet das Kultur-/Jugendkulturbüro Haus Felsenkeller e.V. durch regelmäßige kulturelle Ver- anstaltungen der Kleinkunstbühne einen großen Beitrag zur Belebung der kulturellen Szene im Westerwald. Sowohl Großprojekte wie Straßentheater-Festival und seit 2001 "Kultur für die Sinne" in einem Original 20er Jahre Spiegelzelt, als auch die Projektreihe "Kultur vor Ort" und Sonderveranstaltungen aus den Bereichen Musik, Kabarett und Comedy, World Musik, Klassik, Lesungen, Theater und Kindertheater gehören zu unseren Events. Insgesamt gehen zwischen 20 bis 30 Kulturveranstaltungen im Jahr über die Bühnen. Bei den Veranstaltungen der Kleinkunstbühne erreichen wir im Jahr bis zu 5.000 Menschen. Mit dem Spiegelzelt konnten wir auf Anhieb rund 8000 Menschen jeden Alters in 12 Tagen erreichen. Zu unseren festen Partnern zählen das Land Rheinland-Pfalz, die Stadt und Verbandsgemeinde Altenkirchen und die Kreissparkasse Altenkirchen als auch viele Sponsoren aus der Region. Haben Sie Interesse an unseren Veranstaltungen, wüssten aber gerne mehr über die einzelnen Künstler? Kein Problem... denn jetzt gibt es die Möglichkeit, sich vorab Videos der gebuchten Musiker, Kabarettisten und Kleinkünstler anzuschauen, damit Sie sich schon einen Vorgeschmack auf einen unterhaltsamen Abend machen können. Klicken Sie dazu einfach unter www.kultur-felsenkeller.de im jeweiligen Veranstaltungshinweis auf das Bild und schon bekommen Sie einen bewegten Einblick auf das, was Sie erwartet.

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Verbandsgemeinde Altenkirchen

Die rund 23.000 Einwohner zählende Verbandsgemeinde Altenkirchen (Westerwald), 1970 aus den früheren Verbandsgemeinden (vormals Bürgermeistereien und Ämter) Altenkirchen und Weyerbusch sowie den Ortsgemeinden Berod und Schöneberg gebildet, umfasst mit 42 Ortsgemeinden ein 15.381 ha großes Gebiet und gehört zum Landkreis Altenkirchen mit der Kreisstadt Altenkirchen als Mittelpunkt und Verwaltungssitz.
Neben der Kreisstadt Altenkirchen und dem staatlich anerkannten Luftkurort Weyerbusch sind auch die Orts- gemeinden Berod und Hemmelzen anerkannte Fremdenverkehrsgemeinden. Malerisch gibt sich der mit Fachwerkhäusern umstandene Ortskern von Mehren. Im Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden! Unser Dorf hat Zukunft!” als schönstes Dorf in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und zweimaliger Bundessieger ist Mehren, auch das “Fachwerkdorf im Westerwald” genannt einen Besuch wert.
Der Luftkurort Weyerbusch, preisgekrönt in dem Wettbewerb  “Unser Dorf soll schöner werden!  Unser Dorf hat Zukunft!” ist heute auf den Fremdenverkehr ausgerichtet. In den Hungerjahren 1846/47 setzte Friedrich Wilhelm Raiffeisen hier als Bürgermeister sein großes soziales Werk in Gang. Das “Backhaus” sowie das neue Raiffeisenzentrum erinnern heute an die Gründung des “Weyerbuscher Brodvereins” und damit an die weltweite Idee der ländlichen Selbsthilfe.
Altehrwürdige Baudenkmäler sind die Kirche in Almersbach, die Wehrkirche in Kircheib und die etwas jüngeren Kirchen von Mehren, Birnbach und Hilgenroth.
Das landschaftlich reizvolle Mehrbachtal im Westen der Verbandsgemeinde und das zur “Kroppacher Schweiz” gehörende Nistertal bei Helmeroth im Nordosten ermöglichen ausgedehnte oder erholsame und in jedem Fall interessante Wanderungen.
Der “Beulskopf”, die höchste Erhebung (389 m ü.NN.) liegt im Norden der Ortsgemeinde Heupelzen. Hier wurde 1990 ein hölzener Aussichtsturm, der “Raiffeisenturm” mit einer Höhe von 35 m errichtet. Er bietet eine schöne Fernsicht über weite Teile des Westerwaldes.
Insgesamt verfügt die Verbandsgemeinde Altenkirchen über ein gut ausgebautes, etwa 500 km langes befestigtes und beschildertes Wanderwegenetz mit Ruhebänken.
Im gesamten Verbandsgemeindebereich wurden Wandertafeln aufgestellt, so dass sich der Besucher zu jeder Zeit bei seinen Wanderungen durch die reizvolle Mittelgebirgslandschaft von den Vielfältigkeiten, welche die Natur geschaffen hat, überraschen lassen  kann.

Kreis Altenkirchen

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Der Landkreis liegt im Norden des Bundeslandes Rheinland- Pfalz und gehört zum Regierungsbezirk Koblenz. Im Norden und Westen grenzt er an das Land Nordrhein-Westfalen, im Süden an den Westerwaldkreis und im Westen an den ebenfalls zum Regierungsbezirk Koblenz gehörenden Kreis Neuwied. Der Landkreis Altenkirchen erstreckt sich über den Nordwestteil des Westerwaldes, der als Teil des rechtsrheinischen Schiefer- gebirges zwischen Rhein, Sieg, Heller, Dill und Lahn liegt. Die Struktur des Landes ist gebirgig. Den höchsten Punkt des Kreises bildet der 654 m hohe Stegskopf, der niedrigste Punkt liegt mit 137m ü. d. Meeresspiegel bei Au an der Sieg. Im Kreis Altenkirchen leben heute ca. 137000 Menschen. In den ersten Jahrhunderten  nach Christi  Geburt war das Gebiet des heutigen Kreises Altenkirchen nur wenig besiedelt. Als in fränkischer Zeit die dichten Wälder gerodet, viele Dörfer gegründet und die Gauverfassung eingeführt worden war, gehörte der nördliche Teil des  Kreises zum Auelgau. Im Osten lag der 914 urkundlich zum erstenmal erwähnte Haigergau. Die mittlere Zone des Kreisgebietes war von breiten Grenzwaldungen bedeckt, in denen sich drei Rodungsbezirke auch Bifänge genannt, mit den ersten menschlichen Ansiedlungen befanden. Der 914/1048 urkundlich fassbare "Wisnerofanc" lag in der Gegend von Wissen. Der "Meghineresfanc" umfasste  das Kirchspiel  Kir- burg. 1048 wird der Bezirk der späteren Herrschaft Freusburg "Froudesbrahderofanc" erwähnt. Am 14. Mai 1816 entstand innerhalb des Regierungsbezirkes Koblenz der Kreis Altenkirchen, der sich in den damaligen Grenzen bis heute nahezu unverändert erhalten hat. Er umfasste 1817 die Bürgermeistereien Altenkirchen, Weyerbusch, Hamm, Wissen, Flammersfeld,

Daaden und Gebhardshain und Kirchen. 1821 wurden die früheren Herrschaften Wildenburg und Schönstein zu Standesherrschaften erhoben, aber bereits 1839 wieder dem Landrat von Altenkirchen unterstellt.

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